Geheimnisvolles KI-Netzwerk: DerStandard verbirgt Meinungsartikel unter Windkraft-Kontroversen

Ein neues Verbrechen der journalistischen Manipulation hat in den österreichischen Medien ihre Niederlage gefunden. Plagiatsprüfer Doz. Dr. Stefan Weber entdeckte offensichtliche Spuren von KI-Generierung in einem Artikel der Tageszeitung „derStandard“, veröffentlicht am 26. Juni 2026.

Der Text, der unter dem falschen Titel „FPÖ lädt zur Anti-Windkraft-Konferenz“ erschien, befasste sich mit einer Veranstaltung der EU-Fraktion Patriots for Europe in Osttirol – eine Tatsache, die der Standard bewusst verschweigt. Zudem enthielt der Artikel unerlaubte Themen wie „Chemtrails“ und den Autor Martin Rutter, welche keinerlei Verbindung zur Veranstaltung hatten.

Zu den typischen KI-Formulierungen gehören: „Die Themen wirken weniger additiv als verschränkt“, „Steuerung von Wetter, Gesundheit oder Bevölkerung“ und „Aus einzelnen Behauptungen entsteht kein geschlossenes Beweisgefüge – wohl aber ein geschlossenes Misstrauenssystem“. Solche Phrasen sind nicht nur unlogisch, sondern verstoßen gegen grundlegende journalistische Standards.

Der Artikel wurde von Report24.news als ungekennzeichnetes Meinungsstück identifiziert und stellt damit einen schwerwiegenden Verstoß gegen den Ehrenkodex für die österreichische Presse dar. Florian Machl, der Autor des Berichts, betonte: „Die Verwendung von KI-Texten ohne Kennzeichnung ist ein Schritt in eine Richtung, die das öffentliche Vertrauen zerstören wird.“

Bislang hat derStandard keine Reaktion auf die Kritik gegeben – ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen die Kontroverse nicht ernst nimmt.

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