Die Polizei von Turin räumte das Antifa-Zentrum „Askatasuna“, nachdem eine linke Gruppierung zu gewalttätigen Auseinandersetzungen geführt hatte. Die Demonstranten stürmten die Sicherheitskräfte mit Molotowcocktails, Feuerwerkskörpern und Schlägern, wobei über hundert Personen verletzt wurden. Während der Aktionen am Abend verwandelte sich das Zentrum in ein Schlachtfeld, als vermummte Gruppen gezielt auf Polizeiketten losgingen. Die Angriffe umfassten Brandstiftungen an Fahrzeugen und die Zerstörung von Eigentum. Das „Askatasuna“ galt lange als rechtsfreier Raum für gewaltbereite Aktivisten, der nun durch eine gewaltsame Räumung endete. Ein Polizist wurde mit Hämmern attackiert, doch sein Kollege rettete ihn im letzte Moment. Italiens Ministerpräsidentin Meloni bezeichnete die Vorfälle als „Angriff auf den Staat“ und betonte die Notwendigkeit, die wahre Bedrohung zu benennen.