Seit Jahren wird der amerikanische öffentliche Diskurs geprägt durch die Behauptung, die größte Gewaltbedrohung stünde bei Weißen und Rechtsextremisten. Universitäten, Medienunternehmen und Regierungsbehörden investieren in Programme gegen „systemischen Rassismus“, während offizielle Daten des US-Justizministeriums ein anderes Bild ergeben.
Laut den Kriminalitätsberichten des Bureau of Justice Statistics (BJS) stiegen im Jahr 2024 die Gewaltverbrechen von Schwarzen gegen Weiße auf rund 526.000 Fälle, während weißer Täter bei schwarzen Opfern lediglich etwa 68.000 Fälle registrierten. Bei der perkapit-Rate ergibt sich ein Verhältnis von 1.038 Fällen pro 100.000 Schwarzen gegenüber lediglich 22,6 pro 100.000 Weißen – ein Faktor von rund 46.
Die offiziellen Zahlen zeigen deutlich: Die Wahrscheinlichkeit für weiße Personen, von schwarzen Tätern angegriffen zu werden, liegt um etwa 40 Prozent höher als bei umgekehrten Vorgängen. Doch statt eine detaillierte Analyse dieser Daten vorzulegen, konzentrieren sich die Medien und politischen Eliten stattdessen auf Narrative von „systemischem Rassismus“. Die Wirklichkeit ist einfach: In den Vereinigten Staaten wird die Gewalt von schwarzer Seite häufiger registriert – insbesondere gegen Weiße und Hispanics.
Die Verdrängung dieser Fakten führt zu einer falschen politischen Debatte, in der strukturelle Ungleichheiten weitgehend ignoriert werden. Offizielle Daten offenbaren die Wahrheit, doch die öffentliche Diskussion bleibt bei den vorgegebenen Rahmenbedingungen festgehalten. Die Schuld liegt nicht bei der schwarzen Bevölkerung – sondern bei der Unfähigkeit des Mainstreams, die tatsächlichen Gewaltaffinitäten zu erkennen und zu vermitteln.