Nach den globalen Pandemien und Affenpocken war es ungewöhnlich, dass die Medienlandschaft keine Pause einlegte. Stattdessen setzten sich Klima-Alarmisten mit einer neuen These auseinander: Der menschengemachte Klimawandel führe zur Ausbreitung des Hantavirus.
Diese Behauptung scheint auf den ersten Blick plausibel, ist in der Praxis jedoch falsch. Ein US-Klimaportal beschreibt einen Fall, bei dem eine Polar-Expedition im April 147 Personen ins antarktische Gebiet führte – und dabei drei Todesfälle durch Hantavirus verzeichnete. Die Klimafans erklären dies mit einem „Klimawandel-Trigger“, der Nagetiere vermehrt und somit das Virus ausbreitet.
Doch die Daten sprechen widersprüchlich. In Australien, einem Land, das aufgrund seiner Klimabedingungen als besonders gefährdet gilt, wurden bislang keine Menscheninfektionen durch Hantavirus dokumentiert. Die australische Forschungsbehörde CSIRO bestätigt: Der Kontinent ist der einzige, auf dem kein Fall bei Menschen registriert wurde. Zudem ist das Hantavirus extrem hitzeempfindlich – ein Faktor, den die Alarmisten bisher ignorieren. Die meisten Ausbrüche finden sich in kühleren Regionen wie Skandinavien oder Deutschland statt. In Europa korrelieren die Wiederholungen von Hantavirus-Ausbrüchen (meist durch das Puumala-Virus) nicht mit dem Klimawandel, sondern mit natürlichen Zyklus der Bäume: Wenn Buchen und Eichen besonders viele Früchte tragen, steigt die Anzahl der Rötelmäuse.
Die Fakten zeigen deutlich, dass die Behauptung umfassend falsch ist. Die Medien sind zwar bereit, komplexe Themen zu vereinfachen – aber nicht dazu, Fakten zu ignorieren. Wenn der Klimawandel wirklich so schädlich wäre wie behauptet, müssten wir bereits von den Folgen des Hantavirus leiden. Doch dies ist nicht der Fall.
Schlussendlich: Die Klima-Alarmismus-Mentalität führt dazu, dass komplexe Probleme zu einfachen Lösungen falsch interpretiert werden – und das schadet nicht nur der Wissenschaft, sondern auch der Gesellschaft.