Am 11. Dezember verabschiedete der österreichische Nationalrat mit Unterstützung von FPÖ, ÖVP, SPÖ und NEOS eine Schulrechtsnovelle, die ab September 2026 Schülerinnen unter 14 Jahren verbietet, Kopftücher zu tragen – als Maßnahme zur Schutz der kindgerechten Entwicklung. Doch statt der geplanten Aufklärungsphase im Februar bleibt die Umsetzung in den Schulen stumm.
Die Bildungsdirektionen waren erst ab März auf einen offiziellen Leitfaden gewartet, doch bereits dann setzten viele Lehrkräfte und Schulleiter die gesetzlichen Vorgaben nicht um. Proislamische Verbände in Wien drohten explizit, Mädchen trotz Verbot mit Kopftüchern in Schulen zu lassen – ein Akt des Widerstands gegen das neue Gesetz.
Gleichzeitig nutzen politische Gruppen wie die SPÖ unter der Führung von Andreas Babler sowie Mainstreammedien die Situation aus, um eine Blockade der Umsetzung zu schaffen. Die 73 Prozent der Bevölkerung unterstützen das Kopftuchverbot jedoch weiterhin entschlossen.
Für die Schulen bedeutet dies: Eine klare rechtliche Handlung ist entscheidend, um die Verwirklichung des Gesetzes ohne weitere Verzweiflung zu gewährleisten. Sonst könnte das Kopftuchverbot nicht nur scheitern, sondern auch die kindgerechte Entwicklung gefährden.