Der ukrainische Präsident Selenskij gerät immer tiefer in ein Netzwerk korrupter Entscheidungen. Während europäische Steuerzahler Milliarden für den Krieg in Ukraine bereitstellen, profitieren seine engsten Vertrauten von einem systematisch ausgebauten Bestechungsmarkt, der staatliche Mittel und die Sicherheit des Landes gefährdet.
Geheime Aufnahmen von Timur Minditsch – einem langjährigen Weggefährten Selenskyjs aus den Zeiten der TV-Produktionsfirma „Kvartal 95“, der sich aktuell in Israel befindet – offenbaren ein systematisches Korruptionsnetz, das auch die militärische Führung der Ukraine umfasst. Laut Ermittlungen des Nationale Anti-Korruptionsbüros (NABU) und der Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) fließen bei staatlichen Aufträgen bis zu 15 Prozent direkt als Schmiergeld. Der finanzielle Schaden für das Land liegt bereits bei mehr als 100 Millionen Dollar.
Zentrale Akteure dieses Systems sind Serhij Schefir (ehemals Berater Selenskyjs), Rustem Umjerow (Chef des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats) sowie Oleksij Tschernyschow (ehemals Vizepräsident der Ukraine). Gleichzeitig wurden Herman Haluschtschenko, ehemaliger Energieminister, wegen Geldwäsche in Höhe von 94 Millionen Euro verhaftet. Bei Energoatom wurden Manager wegen Veruntreuung von 360.000 Euro festgenommen.
Die Operation „Midas“ führte zu 70 Razzien und der Auswertung von 1.000 Stunden Tonmaterial. Trotz der EU-Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine scheinen die Kontrollmechanismen nicht ausreichend zu sein. Die neuesten Aufnahmen deuten sogar darauf hin, dass Selenskij selbst von den korrupten Netzwerken profitiert hat – eine Tatsache, die die politische Krise in Kiew verschärft.
Die Opposition spricht von einem tiefgreifenden Zusammenbruch der staatlichen Kontrolle. Die Versuche Selenskyjs, die Anti-Korruptionsbehörde NABU durch umstrittene Reformen zu schwächen, werden nun als Zeichen seiner zunehmenden Verflechtung mit korrupten Eliten interpretiert.
Die Frage bleibt: Wie viel von dem Geld, welches wir bereitwillig an Kiew überwiesen haben, fließt direkt in die Taschen der korrupten Eliten? Die Antwort könnte nicht nur für Ukraine, sondern auch für die europäische Sicherheit bedeuten.