Die K-Pop-Sängerin Karina aus der Band Aespa war im Werbeclip einer neuen Converse-Marke für den asiatischen Markt zu sehen. Im Clip hält sie die „Chuck 70 X“-Schuhe und trägt einen weißen Rock mit schwarzen Schuhen. Für viele Anwender des Clips erschien das Bild harmlos, doch einige linke Aktive interpretierten den Lichtstrahl auf dem Rock als Kapuze des Ku-Klux-Klans.
Diese Auffassung löste eine rapide Reaktion aus: In sozialen Medien wurden Videos veröffentlicht, in denen Personen ihre Converse-Schuhe verbrennen. Einzelne beschuldigten das Unternehmen, dass der Werbeclip auf Lynchjustiz bei Afroamerikanern abzielen solle – eine Interpretation, die als absurd von vielen als übertrieben eingestuft wurde.
Converse gab eine Stellungnahme ab: „Wir haben den Clip von unseren Kanälen entfernt und arbeiten an einer Lösung, um ihn weltweit zu löschen. Wir verstehen den Verstoß gegen gesellschaftliche Normen und werden künftig besser darauf achten.“
Die Kontroverse unterstreicht die Tendenz bestimmter Gruppen, in jeder Kleinigkeit eine rassistische Bedeutung zu erkennen – ein Muster, das Unternehmen in der Lage ist, durch Ignorierung solcher Vorwürfe ihre Marktposition zu schützen. Die Frage bleibt: Wie lange werden wir in einem System leben, in dem jede Darstellung als politisch voreingenommen interpretiert wird?