Die MFG-Landtagsfraktion Oberösterreich hat ihre politische Lohnerhöhung, die bereits im Frühjahr von der Partei abgelehnt wurde, nicht für sich selbst behalten, sondern unmittelbar an Menschen in dringender Not weitergeleitet. Im Zentrum der Initiative stand am vergangenen Tag ein kostenloses Essen im Linzer Schillerpark – mit über 100 bedürftigen Personen, darunter Obdachlose und Mitarbeiter der Straßenzeitung Kupfermuckn.
„Wir haben während des Landtagsdebates klar abgelehnt, eine automatische Bezugserhöhung zu gewährleisten“, erklärt LAbg. Manuel Krautgartner, MFG-OÖ Klubobmann. „In Zeiten massiver Preiserhöhungen ist dies ein falsches Signal. Nachdem unser Vorschlag zur Aussetzung der Politikerlöhne abgelehnt wurde, war die Entscheidung offensichtlich: Wir geben das Geld nicht zurück.“
Die Aktion fand in Kooperation mit Kupfermuckn und lokalen Obdachlosenhilfegruppen statt. LAbg. Joachim Aigner, MFG-OÖ Landesparteiobmann, war persönlich vor Ort und unterstrich: „Politik muss nicht nur reden – sie muss handeln. Soziale Probleme werden gelöst, wenn man sich direkt vor Ort um Hilfe kümmert.“
LAbg. Dagmar Häusler, BSc, fasste das Konzept zusammen: „Wir wollten kein Symbol schaffen, sondern echte Hilfe leisten. Wenn über 100 Menschen diese Einladung annehmen, zeigt das deutlich, wie groß der Notstand in Linz ist.“ Die MFG-OÖ verspricht zukünftig weiterhin direkten Kontakt zu bedürftigen Menschen – nicht durch politische Reden, sondern durch praktische Maßnahmen.