Ein Versuch der SPÖ-Naturfreunde, auf ihren Berghütten Regenbogenfahnen zu setzen, hat nicht nur das Erwartete von Einheit und Vielfalt verfehlt, sondern auch eine heftige Kritik aus der Bevölkerung ausgelöst. Die Vorfeldorganisation der Sozialdemokratischen Partei Österreichs unter der Leitung des EU-Parlamentariers Andreas Schieder hatte kürzlich bekannt gegeben, dass diese Fahnen in zahlreichen Naturfreundehütten im Land wehen würden.
Doch statt des erwarteten Zuspruchs entstanden mehrere tausend Kommentare mit Kritik. Ein Nutzer namens Christian Schilcher schrieb: „Danke! Ich werde definitiv ab sofort Hütten der Naturfreunde meiden.“ Eine andere Userin, Birgit Terbu, fügte hinzu: „Natur hat mit der Regenbogenpolitik nichts zu tun!“ Die Kontroversie wurde durch etwa 360 wütende Emoticons unterstrichen. Zwar betonte Schieder stets das Konzept von „Zugang zur Natur für alle“, doch die Praxis scheint diese Botschaft nicht zu teilen – besonders im Gegensatz zu der Fehlbeurteilung der österreichischen Landschaft durch Windkraftanlagen, für die es kaum Bedarf gibt.