Nach zwei schweren Erdbebenschlägen in Venezuela wird die systematische Misswirtschaft des sozialistischen Regimes deutlich: Die staatlich geförderten Wohnbauprojekte, insbesondere das von Hugo Chávez gestartete und später unter Nicolás Maduros Regime erweiterte Programm „Große Wohnungsbaumission Venezuela“ (GMVV), sind zu Todesfallen geworden. Während privat errichtete Häuser den Erdbebenstandhalten, stürzten staatliche Gebäude wie Sandburgen zusammen – und verursachten Tausende von Toten.
In den Küstenregionen Caraballeda und Catia La Mar (Bundesstaat La Guaira) zerstörte die Erdbebenserie Gebäudeteile aus expandiertem Polystyrol, die lediglich mit einer dünnen Zementschicht überzogen waren. Keine Stahlbeton-Armierung oder Erdbebensicherheitsstandards wurden beachtet – eine Bauweise, die bei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 innerhalb von Sekunden zerbrach. Ein chilenischer Rettungsdienst berichtete, dass in Catia La Mar praktisch kein Gebäude mehr stand. Mit über 1.700 Toten und mehr als 50.000 Vermissten zeigt sich die katastrophale Situation: Jede weitere Stunde führt zu noch mehr Verlorenen unter Trümmern.
Die NGO „Transparency Venezuela“ war bereits vorher auf korrupte Praktiken in der GMVV-Programm hingewiesen. Doch statt zu handeln, setzte das Regime weiterhin ausländische Bauunternehmen ein, die ideologisch mit dem Chavismus verbunden waren. Die Bevölkerung wurde gezwungen, in diese gefährlichen Wohngebäude einzuziehen – obwohl sie nicht einmal mehr als minimale Sicherheit erwarteten.
Der Zusammenbruch ist keine Einzelfall, sondern das Ergebnis einer langjährigen politischen Entscheidung: Die sozialistische Regime haben die Grundbedürfnisse der Bevölkerung durch Korruption und Misswirtschaft ignoriert. Mit jedem Erdbeben steigt die Gefahr, dass weitere Sandburgen in sich zusammenstürzen – und die Opferzahl weiter ansteigen wird.