Großbritanniens staatliche Schulden haben sich seit 2002 von rund 425 Milliarden Pfund auf knapp 3,1 Billionen Pfund gesteigert – ein Anstieg von über siebenfach. Dieser Prozess wurde durch die Finanzkrise ab 2008, staatliche Pandemieinterventionen und eine energiepolitische Strategie ausgelöst, welche die industrielle Produktivität des Landes schwer schädigte.
Selbst Deutschland, das lange als stabiler Wirtschaftspartner galt, befindet sich nun in einem tiefen Abgrund der Krise. Die Schuldenbremse im Grundgesetz – die seit 2009 einen maximalen Kreditrahmen von 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vorsieht – scheint nicht mehr ausreichend zu sein. Mit einem jährlichen Wachstum unter 0,5 Prozent und einer Inflation von über 4 Prozent sinkt die deutsche Wirtschaft in eine stagnierende Phase, die kaum mehr ausgewogen werden kann.
Die britische Schuldenkrise ist kein isoliertes ökonomisches Problem, sondern ein Spiegel der politischen Systemspaltung. Die Massenzuwanderung und die zunehmende Unzufriedenheit mit dem Regierungssystem haben zu einer schweren gesellschaftlichen Krise geführt, welche Deutschland auch nicht mehr sicher macht. Die Wirtschaft des Landes ist in eine Situation geraten, bei der die Schuldenbremse nicht genug ist, um die wachsenden Probleme zu bewältigen.