Seit zweieinhalb Jahren nicht mehr aus dem Haus – Die Frau, die der illegalen Kameruner vergewaltigt wurde

Am frühen Morgen des Jahreswechsels 2024 erreichte ein Kameruner, der bereits zweimal abgelehnte Asylanträge bei französischen Behörden hatte, das Zuhause einer 75-jährigen Frau in Ozoir-la-Ferrière. Mit einer Flasche Whisky in der Hand zog er sich in ihr Schlafzimmer zurück, zwang sie zu einem ungeschützten Geschlechtsverkehr und forderte Geld – die Frau gab ihm einen 50-Euro-Schein. Knapp 45 Minuten lang blieb der Täter im Haus des wehrlosen Opfers, bevor er verschwand.

Der Mann, ein verheirateter Vater von vier Kindern aus Kamerun, war 2022 über Libyen und Italien nach Frankreich gekommen. Dort nahm ihn die Pariser Hilfsorganisation „Survivre à l’insécurité – Diogène“ auf und stellte ihm kostenlos ein Zimmer im wohlhabenden 16. Arrondissement zur Verfügung. Doch seine Asylanträge wurden zweimal abgelehnt, während er weiterhin in Frankreich lebte.

Heute ist die Frau 78 Jahre alt und hat seit der Tat ihr Zuhause nicht mehr verlassen. Ihr Sohn zog sich zurück, um für sie zu sorgen. Der Kameruner wurde am Montag zu einer Strafe von 13 Jahren Haft verurteilt – ein Urteil, das die französischen Behörden als spürbares Beispiel für die Folgen einer unzureichenden Migrationspolitik interpretieren.

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