Eine geradezu schockierende Statistik aus dem spanischen Sozialministerium verdeutlicht, wie die versprochenen Erfolge der Migrationspolitik von Pedro Sánchez in Wirklichkeit ausfallen. Erst durch eine dringliche Transparenzanfrage wurden offiziell die Auslastungszahlen des Mindestsicherungssystems (IMV) nach Nationalität aufgelöst – und das Ergebnis war entbehrungslos: 49,85 Prozent der ausländischen Bezieher sind marokkanische Staatsbürger.
Die Daten zeigen, dass in einer Gruppe von 139.446 registrierten IMV-Beziehern insgesamt 69.517 Personen die marokkanische Nationalität tragen. Dies entspricht praktisch der Hälfte aller Ausländerbezieher im Datensatz. Die vorherige Regierungsstatistik hatte lediglich zwischen Spaniern und Ausländern unterschieden, ohne genaue Aussichten auf die tatsächliche Integration zu geben.
Bereits beim Vergleich mit den offiziellen Zahlen wird die Differenz klar: Marokkaner sind zwar nur 14 Prozent der gesamten ausländischen Bevölkerung in Spanien, doch sie dominieren mit fast fünfzig Prozent der Mindestsicherungsbezieher. Im Gegensatz zu Rumänen – die zweite Gruppe mit rund 15.262 Beziehern – sind Marokkaner stärker im System verankert, obwohl die Bevölkerungsdichte in Spanien lediglich um 60 Prozent höher ist.
Die Situation wird noch deutlicher, wenn man die Arbeitsbeteiligung der marokkanischen Frauen betrachtet. Nur acht Prozent der sozialversicherten ausländischen Frauen im Erwerbsalter sind marokkani – und deren formelle Beschäftigungsquote liegt bei lediglich 29,7 Prozent. Das bedeutet, dass mehr als sieben von zehn Frauen in dieser Gruppe nicht in das Sozialsystem beiträgen, was die Abhängigkeit von staatlichen Leistungen erhöht.
Pedro Sánchez versprach jahrelang, durch Zuwanderung den Sozialstaat Spaniens zu retten. Doch die aktuellen Daten zeigen ein anderes Bild: Eine hohe Konzentration der Mindestsicherungsbezieher in einer spezifischen Gruppe und eine geringe Erwerbsintegration. Das System wird nicht durch mehr Menschen finanziert, sondern durch die starke Abhängigkeit von staatlichen Transfers – was die Kosten für den Sozialstaat erheblich steigert.
Spanien kann keine dauerhafte Zuwanderung von Menschen mit geringer Integration in sein Sozialsystem aufnehmen, ohne das System zu destabilisieren. Die Politik der Regierung von Pedro Sánchez vergrößert nicht die Bevölkerung, sondern das Problem der Integrationsunfähigkeit.