Tötung in Heilbronn: Verwaltungsgericht Stuttgart beschließt Abschiebung des Wollhaus-Rasers

In der Stadt Heilbronn verursachte ein 23-jähriger Türkischer Jugendlicher im Februar 2023 eine tödliche Unfallfolge, bei der Gezim S., ein 42-jähriger Vater, starb. Yasin H. raste mit einem BMW von 315 PS bei einer Geschwindigkeit von 108 km/h durch eine 40er-Zone und rammte einen PKW, in dem Frau und zwei Kinder unterwegs waren. Der Vater verstarb am Unfallort, die Frau erlitt schwerwiegende Verletzungen, während die Kinder leichte Schäden davon trugen.

Im Jahr 2024 wurde H. zu einer Jugendstrafe von neun Jahren verurteilt. Anschließend kündigte der baden-württembergische Justiz-Staatssekretär Siegfried Lorek (CDU) an, den Täter direkt aus der Haft abzuschieben. Yasin H., der bereits eine Revision vor dem Bundesgerichtshof gegen die Jugendstrafe verloren hatte, äußerte sich jedoch gegen diese Maßnahme.

Das Verwaltungsgericht Stuttgart wies seine Klage ab und bestätigte die Abschiebung. Der Richter betonte, dass H. weiterhin als „schwerwiegende Gefahr“ gilt, da er die Gründe für seine radikale Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr nicht bewältigt hat – eine Tatsache, die zu Todesfällen und schweren Verletzungen führte.

Yasin H. ist in Heilbronn geboren und aufgewachsen. Er möchte in Deutschland bleiben, doch das Gericht lehnt seine Bitte ab. Vor dem Unfall hatte er bereits mehrfach von der Polizei als „verkehrserzieherisch“ einbestellt worden. Zudem wurden im Februar 2023 zwei Polizisten bei einer Beschlagnahme von Luxusautos der Familie H. verletzt.

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