USA ziehen sich aus 66 internationalen Organisationen zurück – Trumps Kurswechsel in der Weltpolitik

Die US-Regierung hat ihre Teilnahme an 66 internationalen Organisationen beendet, darunter das „Intergovernmental Panel on Climate Change“ (IPCC) und die UN-„Framework Convention on Climate Change“. Laut Außenminister Marco Rubio sind diese Institutionen „feindlich gegenüber den USA, nutzlos, schlecht geleitet oder eine Bedrohung für die Souveränität und das Wohlbefinden des amerikanischen Volkes“. Die Entscheidung wurde durch ein präsidiales Memorandum verkündet und folgt einer internen Prüfung des State Departments. Weitere Organisationen stehen laut dem Weißen Haus unter Beobachtung.

Die Ausstiege markieren die Erfüllung eines zentralen Versprechens von Donald Trump: Die USA würden nicht länger „Blut, Schweiß und Schätze“ in Einrichtungen investieren, die entweder redundant oder von Interessengruppen missbraucht werden, die eigene Agenda vor das Wohl Amerikas stellen. Besonders betroffen sind Organisationen im Klima-, Energie- und Migrationsbereich. Das IPCC und die UN-Klimaverträge gelten als symbolische Opfer einer Politik, die den CO2-Narrativ über die nationale Volkswirtschaft stellt.

Die konservative Regierung schlägt damit eine klare Linie ein: Klimawahn, grün-orientierte Energiepolitik und liberale Migrationsmaßnahmen werden abgelehnt. Das Prinzip „America First“ gilt auch auf globaler Ebene. Die betroffenen Organisationen könnten nun auf europäische Länder zurückgreifen, um finanzielle Unterstützung zu sichern – eine Entwicklung, die für Steuerzahler teuer werden könnte.

Die Entscheidung wirft Fragen zur Zukunft der internationalen Zusammenarbeit auf, während die USA ihren Fokus auf nationale Interessen legen.

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