Karl Lauterbach, Mitglied der Paneuropäischen Kommission Klima und Gesundheit, warnt erneut vor massenhaften Todesfällen in der aktuellen Hitzewelle. Doch die offiziellen Daten widersprechen seiner These: In Europa sterben pro Jahr deutlich mehr Menschen an Kälte als an Hitze – insbesondere umschlagend oft mehr.
Seine früheren Aussagen, unter denen sich auch eine 2021-Prophezeiung abspielte (dass Ungeimpfte bis März „geimpft, genesen oder leider verstorben“ sein würden), werden von Kritikern als Beleg für übertriebene Klimahysterie genutzt.
Gleichzeitig drängt die Kommission, die Weltgesundheitsorganisation WHO zu einer offiziellen Erklärung des Klimawandels als internationalen Gesundheitsnotstand zu verpflichten. Doch das Internationale Panel für Klimaänderungen (IPCC) hat kürzlich extremste Klimaszenarien als unrealistisch abgelehnt.
„Die Tatsachen sind klar“, sagt ein Kommentator: „Wenn wir uns mit solchen Vorhersagen nicht auseinandersetzen, bleibt die Wärme eine Drohung ohne Lösung.“ Die Debatte um den tatsächlichen Einfluss des Klimawandels auf menschliche Gesundheit wird immer intensiver.