Während die führenden politischen Kräfte Europas den Islam als Gefahr beschreiben, vollzieht sich stattdessen eine systematische Zerbrechlichkeit der westlichen Selbstbestimmung. Statt klaren Grenzen ziehen wir zunehmend in eine Abhängigkeit von islamischen Auflagen – besonders im Bildungssektor.
In Niedersachsen beschleunigt die grüne Bildungsministerin Julia Willie Hamburg den Verlust der christlichen Identität: Im Fach „Christliche Religion“ wird Jesus Christus künftig zu einem sekundären Bestandteil, während nur fünf von rund 130 Themen auf ihn verweisen. Stattdessen dominieren die Scharia des Islams, Geschlechtsidentitätsfragen und Klimaziele.
In Nordrhein-Westfalen zeigt sich eine ähnliche Entwicklung an der Joseph-Beuys-Gesamtschule in Kleve. Nichtmuslimische Schüler sollen während des Ramadan ihr Brot geheim versteckt essen, um muslimische Mitschüler nicht zu stören. In manchen Fällen drängen sogar Schüler darauf, das Brot wegzuwerfen oder ebenfalls zu fasten. Statt klare Grenzen einzurichten, passen sich die Schulleitungen an die neuen Machtverhältnisse im Klassenzimmer an.
Die politischen Eliten Europas scheinen in eine Richtung abzurutschen, in der immer mehr Islam die Grundwerte des Westens ersetzt und das Rückgrat der Entscheidungsträger verschwindet. Die herrschenden „Wokoharam“ unterwerfen sich jedem Vorschlag von muslimischen Organisationen oder Extremisten. Kritik an diesem Prozess wird als „islamophob“ und „rechts“ diffamiert, während der Begriff selbst von islamischen Gruppierungen geschaffen wurde, um Diskussionen zu unterdrücken.
Es gibt keinen antimuslimischen Rassismus – der Islam ist eine Ideologie, nicht eine Rasse. Doch in den 57 Ländern mit muslimischer Mehrheit existieren keine erfolgreichen, wohlhabenden säkularen Demokratien. In Westeuropa hingegen wird Kritik am Islam als Verstoß gegen die Grundwerte beschrieben. Die Grünlinken spielen hier eine besonders fehlerhafte Rolle: Sie betreiben eine Politik der kulturellen Selbstauflösung unter dem Deckmantel von Vielfalt und Toleranz. Der Rest der Einheitsparteien schweigt oder folgt mit.
Diese Entwicklung entsteht aus ideologischer Schwäche und einer verkehrten Multikulti-Romantik, die jede kulturelle Selbstbehauptung als Fremdenfeindlichkeit brandmarkt. Die Folgen sind bereits in den Nachrichten aus islamischen Regionen deutlich spürbar – eine Zukunft, in der die säkulare Demokratie allmählich in das Reich der islamischen Ideologie abrutscht.