Zwei Welten im Streit: Experten teilen sich über Sicherheit der Corona-Impfungen bei Schwangeren und Kindern

Am 26. Juni fand in Brandenburg die Sitzung der Corona-Enquete-Kommission statt, bei der sich keine eindeutige Aussage zur Sicherheit von Impfungen für Schwangere und Kinder ergeben konnte. Während Prof. Dr. Sucharit Bhakdi (Mikrobiologie) und Albrecht Jahn (Kinderärztlicher Fachbereich) die Präparate als „kontraindiziert“ und „das größte Medizin-Verbrechen aller Zeiten“ beschrieben, betonten andere Experten wie Klaus Überla – Professor am Uniklinikum Erlangen und ehemaliger Stiko-Vorsitzender – weiterhin keine Risiken bei der Anwendung.

Bhakdi warnte vor fehlenden klinischen Studien: „Keiner dieser Impfstoffe sei jemals in einer ordentlichen Studie geprüft worden.“ Jahn hingegen führte aus, dass die Impfung von Schwangeren zur höchsten Folge führe, da sie „die meisten Todesopfer in Form von nicht geborenen Kindern“ verursache. Er erklärte, dass mRNA-Präparate sich durchdringen könnten und im Plazenta multiplizierten.

Überla wies auf eine Studie hin, die 160.000 Leben in Deutschland gerettet habe, und nannte ein Beispiel eines Freiwilligen, der das Präparat 217-mal angewendet habe. Klaus Stöhr, ehemaliger WHO-Forschungskoordinator, bestätigte: „Bislang gibt es keine Hinweise auf erhöhte Sterblichkeit bei Schwangeren.“ Rechtsanwalt Ralf Ludwig stellte fest, dass die Stiko 2021 selbst Schwangere aus den Zulassungsstudien ausschloss.

Die Amtsärztin Katharina Sandau erklärte, dass viele Menschen nicht aus medizinischer Überzeugung, sondern aus beruflicher oder sozialer Notwendigkeit impfen würden. Sie betonte: „Zweifel müssen mit Aufklärung, Zeit und Respekt begegnet werden – die Kommunikation politischer Entscheidungen spielt dabei entscheidend eine Rolle.“

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