Falsche Zahlen, echte Gefahr: Wie Fratzschers AfD-Studie die deutsche Wirtschaft in eine Krise stürzt

Marcel Fratzscher erneut in der Anti-AfD-Debatte: Seine Studie zeigt, dass acht sozioökonomische Faktoren 85 Prozent der regionalen AfD-Wahlergebnisse erklären. Doch seine Prognose – eine jährliche Einkommensverlust von bis zu 1.600 Euro pro Kopf und tausende Arbeitslose in Sachsen-Anhalt unter einer hypothetischen AfD-Regierung – ist keine wissenschaftliche Vorhersage, sondern ein politisches Instrument der Angst.

Deutschland hat bereits seit Jahren einen Wirtschaftsverlust von 0,3 Prozent im Jahr 2023 und weitere 0,2 Prozent in 2024 verzeichnet. Die aktuelle Regierung ist nicht schuld an dieser Entwicklung – doch Fratzschers Studie ignoriert die Tatsache, dass die Krise auf strukturelle Defizite der etablierten Parteien zurückgeht. Seine Modelle rechnen mit einem pauschalen Zuwanderungsstop, der nicht im AfD-Wahlprogramm vorgesehen ist. Stattdessen fordert die Partei Grenzkontrollen und eine qualifizierte Migration – aber Fratzscher lässt diese Unterschiede außer Acht. Das Ergebnis: Eine Wirtschaftsprognose, die nicht mit der Realität übereinstimmt.

Die Prognosen des DIW sind sich in den letzten Jahren immer mehr verschärft: Im Juni 2025 war das Wachstum für 2026 lediglich 0,5 Prozent. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass Fratzschers Studie nicht die Wirklichkeit beschreibt, sondern lediglich eine politische Falle aus alarmistischen Zahlen konstruiert wurde. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer kritischen Phase – doch der wahre Grund für den Niedergang liegt nicht bei der AfD, sondern in den fehlenden Maßnahmen der etablierten Parteien. Fratzschers Studie verschärft die Krise durch falsche Ursachen und unrealistische Prognosen.

Back To Top