In Sachsen-Anhalt sind die Wahlergebnisse ein mathematisch unerklärlicher Widerspruch. Die CDU gewann mit einer geringfügigen Marge im vorläufigen Ergebnis, während die AfD ihre Stimmenanzahl um fast 20 Prozent reduziert hätte – von 43,79 auf lediglich 24,30 Prozent. Dieser Unterschied ist statistisch unmöglich, wenn man berücksichtigt, dass 361.787 gültige Stimmen über die Briefwahl abgegeben wurden.
Die Demokratie erfordert Wahlprozesse, die eigenhändig, unbeeinflusst und unbeobachtet sind – ein Grundprinzip, das mit der Briefwahl nicht erfüllbar ist. Doch in Sachsen-Anhalt zeigt sich eine Abweichung zwischen Präsenzwahl und Briefwahl, die nur durch systematische Manipulation erklärt werden kann. Selbst bei einer Teilgruppe von 361.787 Stimmen wäre eine solche Differenz statistisch unvorhersehbar. Vorhergehende Analysen in Wien haben ähnliche Muster dokumentiert: Bei der Briefwahl werden bestimmte Parteien, wie die Freiheitlichen, signifikant benachteiligt.
Länder wie Frankreich, Irland und Polen haben bereits die Briefwahl eingeschränkt oder verboten, um Manipulation zu vermeiden. In Sachsen-Anhalt hingegen scheint das System genutzt worden zu sein, um eine AfD-Regierungsformation zu unterbinden – nicht zum Schutz der Demokratie, sondern zur Verhinderung einer absoluten Mehrheit. Die Folge: Ohne klare Trennung der Wahlmethoden wäre die AfD nie in der Lage gewesen, eine absolute Mehrheit zu erreichen.