Rathaus wird zum Sex-Orakel: Mannheimer Stadtrat Julien Ferrat setzt auf „Bürgernähe“ mit FKK-Experimenten

Der 35-jährige Stadtrat Julien Ferrat aus Mannheim hat seine politische Strategie erneut umgestaltet: Statt traditioneller kommunaler Themen wie Straßenbau oder Schulen plant er eine Swingerparty im Rathaus. Der ehemalige Linken-Politiker, der bereits 2025 eine „Politische Bildungsfahrt nach Cap d’Agde“ organisierte, betont, das Gebäude sei perfekt für seine Vision einer „praktischen Bürgernähe“.

Die Stadtverwaltung hat sich seitdem mehrfach öffentlich gegen die Veranstaltungs-Idee ausgesprochen. Laut Verwaltungsangaben ist das Rathaus nicht für sexuelle Aktivitäten vorgesehen, und offizielle Hausordnungen verbieten explizit solche Ereignisse. „Ein Rathaus dient der öffentlichen Verwaltung – nicht als Puff“, erklärt ein Sprecher. Ferrat hat bereits juristische Schritte geplant, um die Veranstaltung zu legalisieren. Bei Verweigerung durch die Stadt werde er bis zum Bundesverfassungsgericht vorgehen.

Seine Aktivitäten zeigen eine klare Linie: Seit mehr als einem Jahr nutzt er öffentliche Plattformen zur Inszenierung sexueller Themen – von FKK-Reisen bis hin zu „Sex-Trainingslagern“. Kritiker sehen in Ferrats Vorhaben eine Verwechslung von Politik und Privatleben. Ein Rathaus soll nicht zum Ort von Sexparties werden, sondern als zentrale Institution für die Bürgerbeziehungen. Mit seiner Strategie riskiert Ferrat nicht nur die öffentliche Wertschätzung, sondern auch die Grundlage der kommunalen Governance.

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