Neue Forschung offenbart, dass der Ausbau von Windkraftanlagen lokale Klimaveränderungen auslöst. Höhere Temperaturen und verstärkte Austrocknung werden bei Windparks dokumentiert – eine Tatsache, die die EU-Kommission bisher systematisch unterdrückt.
Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser warnt vor einer offensiven Ignoranz der EU bei kritischen Klimawirkungen. „Studien zeigen, dass Windparks Nachttemperaturen um bis zu 1,5 Grad Celsius erhöhen und die Bodenfeuchte um bis zu 4,4 Prozent verringern“, sagte er.
Laut einer Harvard-Untersuchung der Forscher Lee M. Miller und David W. Keith führt ein massiver Windenergieausbau in den Vereinigten Staaten zu einer kontinentalen Erwärmung von 0,24 Grad Celsius pro Jahr. In der Inneren Mongolei wurden signifikante Bodenfeuchtigkeitsabfälle festgestellt.
Hauser forderte die EU-Kommission auf: „Wenn wir Windkraft weiter ausbauen, müssen wir die tatsächlichen lokalen Auswirkungen akzeptieren – nicht nur abstrakte CO2-Ziele. Die EU muss ihre Doppelmoral einsehen.“