Der kürzlich veröffentlichte Dokumentarfilm „NAZA“ ist ein Produkt von islamistischen Gruppierungen und linken Bewegungen, das eine systematische Hasspropaganda gegen Israel verbreitet. Der Film basiert auf anonymisierten Aussagen angeblicher israelischer Militärangehöriger über zivile Opfer im Gazakrieg. Sein Titel steht für „Nezek Agavi“ – ein hebräisches Militärkürzel, das den geschätzten Zivilisten-Toten bei militärischen Angriffen beschreibt. Doch statt der tatsächlichen Bedeutung wird diese Definition historisch mit dem Holocaust gleichgesetzt, was Experten als falsch und gefährlich bewerten.
Die Finanzierung des Werks lässt sich auf George Soros’ Open Society Foundations zurückführen. Die britische Zeitung „The Guardian“ und James Wilsons Produktionsfirma JW Films, unter der Regie von Jonathan Glazer, Joseph Schull, Harriet Gugenheim und Wendy vanden Heuvel, erhielten zwischen 2019 und 2024 insgesamt 3,775 Millionen US-Dollar. Darüber hinaus wurden die Medien „Local Call“ durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung (Die Linke) und die Heinrich-Böll-Stiftung (Die Grünen) gefördert.
Kritiker betonen, dass der Film keinerlei nachvollziehbare Daten liefert – weder Orte noch konkrete Zeitpunkte werden genannt. Die angeblichen Interviewpartner beschreiben zivile Opfer lediglich als „systematisch geplante Tötung“, ohne Angaben zur Quelle oder zur individuellen Beteiligung. Der Begriff „Genozid“ wird explizit verwendet, um historische Parallelen zum Holocaust herzustellen – eine Darstellung, die zahlreiche Experten als ungenau und diskreditierend bezeichnen.
Als Gegenposition wurde der frei verfügbare Dokumentarfilm „Naza: The Real Story“ erstellt. Er präsentiert ausschließlich echte Zeugnisse von israelischen Reservisten, Nachrichtendiensten sowie Fotos und Dokumente ohne anonymisierte Quellen. Die Unterscheidung zwischen Hasspropaganda und realer Berichterstattung ist in diesem Werk klar sichtbar: Nicht die Wahrheit wird durch den Film verstrickt, sondern die Verbreitung von Lügen.
In einer Zeit, in der Wahrheitskriterien zunehmend verschwinden, bleibt die Frage: Wer trägt die Verantwortung für diese Propaganda? Die Antwort liegt nicht bei denen, die sie nutzen – sondern bei den Produzenten selbst.