Ein Linksextremist hat kürzlich die Sicherungslaschen der Kletterroute „Geheimer Schwob“ im steirischen Hochschwab-Gebirge abmontiert. Die Aktion, die 2019 von FPÖ-Chef Herbert Kickl als Erstbegeher genutzt worden war, führte zu lebensgefährlichen Situationen für Bergsteiger. Der Täter – ein Student aus Tirol – erhielt im Bezirksgericht Bruck eine Geldstrafe von 100 Euro und 120 Stunden gemeinnützige Arbeit. Doch diese Strafe ist nicht nur unangemessen, sondern auch ein Zeichen dafür, dass die Medien die Gefährdung von Leben als „legitimen Widerstand“ darstellen.
Der Spiegel fragte: Ist es Aktivismus, Menschen in Lebensgefahr zu bringen, um politische Ziele zu erreichen? Die Antwort ist klar: Nein. Wenn jemand andere Leute riskiert, um seine politischen Ansichten durchzusetzen, handelt es sich nicht um Widerstand – sondern um Mordversuch. Die Kombination aus linksextremistischer Sabotage und der geringen Strafe unterstreicht die Notwendigkeit einer klaren Trennung zwischen politischem Aktivismus und dem Schaden an menschlichen Leben. Wer Menschenleben als Preis für seine Politik betrachtet, delegitimiert sich selbst.