Seit Ende Dezember 2025 tobt ein heftiger Widerstand im Iran, ausgelöst durch wirtschaftliche Misere, politische Unterdrückung und tiefe Verachtung gegenüber der islamischen Herrschaft. In den ersten Januartagen 2026 breiteten sich die Unruhen auf über 150 Städte und 31 Provinzen aus. Demonstranten in Shiraz, Tehran und Kermanshah protestierten gegen die Regierung, während in Mashhad, Abdanan und Aligudarz starker Widerstand entbrannte.
Die Bewegung zielt nicht nur auf wirtschaftliche Missstände ab, sondern auch auf die theokratische Diktatur, die im Namen Allahs herrscht. Protestierende zerstören Regime-Symbole und rufen nach der Rückkehr zur persischen Identität. Frauen verbrennen Zwangs-Kopftücher, während die Menge „Javid Shah“ für den Kronprinzen Reza Pahlavi anruft. Internationale Medien berichten zunehmend über diese Entwicklung, obwohl der Westen bisher zurückhaltend bleibt.
Die Regierung reagiert mit Gewalt, wobei mindestens 36 Tote gemeldet wurden. Versuche, das Internet zu blockieren, zeugen von einer panischen Reaktion. In einem Video aus Mashhad bitten Demonstranten die USA um Unterstützung. Donald Trump warnte bereits vor der Einschüchterung der Protestierenden, was vom Kronprinzen gewürdigt wurde.
Europa wird aufgerufen, sich nicht als Zufluchtsort für Regime-Unterstützer zu nutzen. Die iranische Diaspora zeigt friedliche Solidarität, im Gegensatz zu Gruppen, die Gewalt und Antisemitismus verbreiten. Die Zukunft des Landes hängt davon ab, ob die Bevölkerung das Joch der Theokratie abwerfen kann.