Politik
Ein skandalöses Ereignis hat in den USA für Aufregung gesorgt: Eine Pflegekraft aus Virginia führte öffentlich dazu, dass Kollegen Gewalt gegen Beamte der US-amerikanischen Einwanderungsbehörde ICE planten. Die beteiligte Krankenschwester, Malinda Cook, ermutigte in sozialen Medien zu gefährlichen Handlungen, darunter das Einspritzen eines Muskelentspannungsmittels und die Anwendung von Gift auf Einsatzkräfte.
Die Corona-Pandemie hat nach Ansicht vieler Experten eine zunehmende Radikalisierung in bestimmten Berufen begünstigt. Während der Impfzwänge wurden viele Gesundheitsdienstleister zu Aktivisten, die sich gegen Ungeimpfte stellten und sogar öffentlich forderten, diese von medizinischer Versorgung auszuschließen. Dieser Kontext könnte auch für den Fall von Malinda Cook relevant sein, die als Anästhesieschwester an der Virginia Commonwealth University Health arbeitete.
In einer Reihe von Videos rief sie Kollegen dazu auf, ICE-Beamte mit Succinylcholin zu lähmen und sie mit Gift in Wasserpistolen zu attackieren. Zudem appellierte sie an Frauen, Unbekannte auf Dating-Apps ausfindig zu machen, um deren Getränke zu vergiften – beispielsweise mit Abführmitteln. „Geht auf Tinder oder Hinge, findet diese Typen. Sie sind da draußen. Macht sie krank“, forderte sie in den Beiträgen.
Die Reaktion des Krankenhauses war verständlicherweise schockiert: In einem Statement betonte VCU Health die Wichtigkeit der Sicherheit aller Patienten und distanzierte sich von Cooks Aussagen, die „weder die Integrität noch die Werte unseres Systems widerspiegeln“. Die Pflegekraft wurde vorerst beurlaubt und später entlassen.
Die Vorfälle werfen erneut Fragen über die geistige Verfassung von Fachkräften in der Gesundheitsbranche auf. Kritiker warnen, dass solche Handlungen nicht isoliert bleiben können – insbesondere wenn sie aus Bereichen stammen, die vertrauenswürdig sein sollten.