Regelmäßig entstehen Kontroversen darüber, ob die Proteste gegen das US-Flüchtlingsprogramm nicht gezielt von außen beeinflusst werden. Eine Studie legt nun nahe, dass professionelle Demonstranten in diesen Aktionen eine Rolle spielen. Ein Stadtoberhaupt aus Kalifornien kritisierte dies öffentlich.
Es existieren spontane Demonstrationen, die aus dem Unmut der Bevölkerung entstehen, doch es gibt auch geplante Maßnahmen zur Untergrabung der Gesellschaft durch bezahlte Aktivisten. In der Vergangenheit gab es bereits Aussagen von Teilnehmern, die bestätigten, für ihre Tätigkeit finanzielle Gegenleistungen zu erhalten.
Ein Beispiel ist eine Person, die vor laufender Kamera gestand, 25 Dollar pro Stunde dafür zu bekommen, als Demonstrantin aufzutreten. Solche Praktiken werden von konservativen Kreisen als illegitimer Einfluss kritisiert.
Der republikanische Bürgermeister von El Cajon in Kalifornien, Bill Wells, betonte, dass seine Partei nicht gegen die Politik des damaligen Präsidenten Joe Biden protestiere. Stattdessen sei klar, dass Konservative keine bezahlten Aktivisten einsetzten und auch die Zerstörung der nationalen Stabilität ablehnten.
Wells verwies auf Berichte, wonach einige der führenden Anti-ICE-Aktivisten zwischen 80.000 und 100.000 Dollar jährlich erhalten würden. Er kritisierte auch die Finanzierung solcher Initiativen durch vermögende Einzelpersonen wie George Soros, wobei er hinzufügte, dass solche Aktionen letztlich als Inlandsterrorismus eingestuft werden könnten.
Die zunehmende Gewalt in diesen Demonstrationen sei ein Zeichen für eine systematische Destabilisierung des Landes.