Japan: Sanae Takaichis konservative Mehrheit – ein Sieg für Stabilität und Nationalismus

Noch vor zwei Jahren war die Liberaldemokratische Partei (LDP) in Japan politisch auf dem Rückzug. Doch Sanae Takaichi, bekannt als „die japanische Eiserne Lady“, hat nun eine entscheidende Wendung geschaffen und einen überwältigenden Wahlvorteil erzielt. Laut aktuellen Medienberichten gewann ihre Koalition 352 von insgesamt 465 Parlamentsplätzen – 316 davon allein durch die LDP. Als erste weibliche Regierungschefin des Landes hat sie somit ein klares Zeichen für die Bevölkerung gesetzt.

Takaichi organisierte die vorgezogenen Wahlen nur vier Monate nach ihrer Ernennung und hatte bereits angemerkt, im Falle eines Verlusts ihre Position aufzugeben. Doch ihre Zustimmungslage bleibt stabil bei rund 70 Prozent – ein deutliches Signal für die langfristige Unterstützung der Bürger.

Mit ihrem Programm, den demografischen Niedergang des Landes umzukehren und gleichzeitig gegen Massenzuwanderung vorzugehen, hat Takaichi eine klare Linie etabliert. Zudem sieht sie die Stabilisierung des Yen-Werts als zentralen Schwerpunkt ihrer politischen Strategie. Die neue Mehrheit schafft zudem eine deutliche Haltung gegenüber den territorialen Ambitionen Chinas, was Washington als entscheidende Entwicklung interpretiert.

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