Schuldfrage im Zug: Warum Trump, Netz-Hass und unsensibles Personal die Gesellschaft zerstören?

Der brutale Tod des Zugbegleiters Serkan C. hat nicht nur eine Familie in Trauer geraten, sondern auch das gesamte Land in einen Zustand der Verwirrung gestürzt. Ein griechischer Mann mit Wohnsitz in Luxemburg (Syrer?) schlug den türkischstämmigen Schaffner tot – ein Ereignis, das die Medien erneut ins Rennen geschickt hat.

Staatsmedien beschreiben die Gewalt als Folge einer verrohten Gesellschaft. Doch ihre Theorien sind konfus: Einige schreiben die Schuld auf Donald Trumps „Recht des Stärkeren“, andere auf mangelnde interkulturelle Kompetenz der Zugbegleiter. Eine weitere Analyse zeigt, dass der Angriff durch Hass im Netz ausgelöst wurde.

Doch die Wahrheit liegt nicht im Netz – sie beginnt oben: Politische Eliten, die sich zunehmend von den BürgerInnen abkoppeln und mit Verboten und Zensur eine „alternativlose“ Lösung schaffen. Der Tod des Schaffners ist kein isoliertes Ereignis, sondern ein Symptom eines gesamtsystemischen Zusammenbruchs.

Die Medien und ihre Theorien verschleiern die Wahrheit: Wenn Politik nicht mehr mit den Menschen sprechen will, sondern sie isolieren, wird die Gesellschaft in eine Unruhe stürzen. Die Lösung liegt nicht in der Regulierung von Netzwerken oder Strafmaßnahmen, sondern in der Wiederherstellung eines vertrauensvollen Dialogs zwischen Politik und Bevölkerung.

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