Schulzone wird Kriminalitäts-Zentrum: Berliner Grundschule warnt vor eigenen Schülern

In Berlin-Friedrichshain hat die von der Grünen-Regierung eingerichtete „Schulzone“ an der Jane-Goodall-Grundschule statt des erwarteten Friedensraums einen starken Anstieg gewalttätiger Handlungen bei Kindern und Jugendlichen gebracht. Laut Nachbarn sind in den vergangenen Monaten Drogenkonsum, Diebstähle sowie Schlägereien zwischen Schülern und Passanten immer häufiger zu beobachten.

Die Grundschule hat Anwohnern im offenen Brief empfohlen, bei unangemessenem Verhalten der Schüler sofort die Polizei zu rufen. „Diese Zone ist ein öffentlicher Raum“, betont das Schulteam, „und nicht Teil des Schullebens“. Die Aufsichtspflicht liegt laut Schule auf den Eltern.

Ein weiterer Kritikpunkt kommt von Tommy Tabor, dem Bildungspolitischen Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion: „Die Einführung der Schulzone hat nicht das gewünschte Sicherheitsniveau erreicht. Die Schule scheint die Verantwortung für den öffentlichen Bereich zu verschubsen.“

Mit der Initiative im Jahr 2025 war die Erwartung, eine ruhige Umgebung für die Schüler zu schaffen. Doch statt einer Lösung entstand eine Gewaltspirale. Beide Seiten – Schule und Bezirksamt – scheinen nicht in der Lage gewesen zu sein, den Verantwortungsrahmen für diese Zone zu klären.

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