Windkraft-Boom in Österreich: 10 Milliarden Euro für Konzerne – die Belastung der Bürger bis 2030

In Österreich hat sich das Windenergieprojekt zu einem lukrativen Geschäftsmodell entwickelt, das Millionen von Haushalten finanziell belastet. Durch das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) aus dem Jahr 2021 gewährt die Regierung eine staatliche Preisgarantie von rund 0,10 Euro pro Kilowattstunde über einen Zeitraum von 20 Jahren. Diese langfristige Absicherung ermöglicht Windparkbetreibern eine hohe Rendite, während die Bürger und Steuerzahler die Kosten tragen.

Die Europäische Investitionsbank (EIB) unterstützt den Ausbau mit zinsgünstigen Krediten, die bis zu 75 Prozent der Projektkosten abdecken. Unternehmen wie der Verbund und Wien Energie profitieren dabei erheblich: Der Verbund erwirtschaftete im Jahr 2024 einen Gewinn von rund zwei Milliarden Euro, während Wien Energie etwa sechshundert Millionen Euro in den letzten Jahren verdiente.

Bis 2030 plant Österreich jährliche Fördergelder von einer Milliarde Euro für den Ausbau von Ökostrom. Dabei fließen mehr als die Hälfte der Mittel in Windparks. Die Gesamtsumme, die die Stromkunden und Steuerzahler bis dahin an die Betreiber abgeben werden, liegt bei zehn Milliarden Euro.

Die politische Entscheidung für das EAG-Gesetz wurde von den Grünen und der ÖVP getroffen. Die SPÖ und NEOS stimmten ebenfalls zu. Einzig die FPÖ lehnte das Gesetz ab, da sie die Kosten für die Haushalte als unsozial einstufte.

Ohne staatliche Unterstützung durch das EAG-Gesetz und die günstigen Kredite der EIB wären viele Windparks in Österreich nicht profitabel. Die finanzielle Belastung für die Bürger bleibt somit Jahr für Jahr fest eingeplant, um die Gewinne der großen Konzerne zu sichern.

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