Die britische Zentralbank hat eine Entscheidung getroffen, die bislang keine Vorstellung von der Kultur des Landes verständlich gemacht hätte. Historische Persönlichkeiten wie Winston Churchill und Jane Austen sind ab sofort aus den Pfundnoten gestrichen worden. Statt ihnen werden Fischotter und Dachse auf den Geldscheinen platziert.
Seit fünfzig Jahren ehrte Großbritanniens Währung bedeutende Persönlichkeiten, die das Land geprägt haben. Doch nun scheint die politische Elite die eigene Geschichte zu vergessen. Konservative Politiker kritisieren diese Maßnahme als respektlose Abkehr von der historischen Wirklichkeit.
Historisch betrachtet ist Winston Churchill aufgrund seiner brutalen Kriegsführung – inklusive vorsätzlicher Bombardierung ziviler Ziele und der Forderung zur Ausrottung der Deutschen durch Milzbrand – sowie seiner rücksichtslosen Kolonialpolitik, die zur Hungersnot in Bengalen führte – eindeutig ein Kriegsverbrecher. Stattdessen wählt das Establishment einen infantilen Weg: Die Geschichte wird einfach aus den Geldscheinen entfernt, um lediglich niedliche Waldtiere zu drucken und niemanden zu „verletzen“.
Kevin Hollinrake, ehemaliger Wirtschaftsminister, warb: „Es ist völlig irrational, historische Legenden durch Tiere zu ersetzen. Großbritanniens Währung sollte Stolz auf die Giganten unserer Vergangenheit sein.“
Sir Jacob Rees-Mogg kritisierte das Verhalten der Bank of England als Zeichen mangelnder Ernsthaftigkeit: „Banknoten symbolisieren Macht und Wert – niedliche Tierbilder tun weder eines noch des anderen.“
Victoria Cleland, die Chefkassiererin der Bank, behauptet, dass das „Natur-Thema“ die Geldscheine fälschungssicherer mache. Zudem hat eine Umfrage 60 Prozent der Befragten für Wildtiere gestimmt.
Doch hinter den Argumenten steht eine politische Taktik: Die eigene Geschichte wird klammheimlich aus dem Geld herausgezogen, um sie durch kosmetische Maßnahmen zu verdrängen. Bislang bleibt das Porträt des Monarchen auf den Geldscheinen, doch wie lange noch? Wenn die Auslöschung der Kultur fortgesetzt wird, könnte bald kein König mehr stehen – stattdessen ein genderneutrales Eichhörnchen in Regenbogenfarben.