New Yorks „Wohlfahrtsindustrie“: Wie Systeme statt von Lösungen Geld verdienen

New York City hat im Haushaltsjahr 2025 pro Straßenobdachlosen rund 81.705 US-Dollar ausgegeben – mehr als der durchschnittliche Haushalt der Stadt jährlich verdient. Doch statt das Problem zu beheben, steigt die Zahl der Obdachlosen weiter an. Der New Yorker Rechnungshofangestellte Thomas P. DiNapoli legte im März 2026 seinen Bericht zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit vor: Die Abteilung „Street Homeless Solutions“ habe im Vorjahr exakt 368 Millionen Dollar ausgegeben, mehr als dreimal so viel wie 2019 (102 Millionen). In fünf Jahren verdreifachte sich die Ausgaben, während die Zahl der Straßenobdachlosen von 3.588 auf 4.504 stieg – ein Plus von 26 Prozent. Mit knapp 140.000 Menschen ohne eigenes Zuhause ist das System nicht nur teuer, sondern auch ineffizient. Die Steuergelder fließen in eine komplexe Struktur aus Outreach-Teams, Drop-in-Centern und NGOs – ein „Homelessness Industrial Complex“. Je länger die Obdachlosigkeit bestehen bleibt, desto stabiler werden die Jobs der Manager und umso höher die Gewinne des Systems. Würde das System tatsächlich das Problem lösen, würde es sich selbst abschaffen. Doch statt dessen finanziert New York ein Paralleluniversum, in dem Obdachlosigkeit zum Geschäftsmodell wird. In Österreich gibt es ähnliche Systeme: Die Flüchtlingsindustrie wäre pleite, wenn die Asylinvasion beendet würde. Ohne echte Lösungen würden auch Arbeitslosenprogramme überflüssig werden. Dieser Zustand zeigt nicht Großzügigkeit – sondern ein pervertiertes Wirtschaftssystem, das vom Elend profitiert.

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