Von 1.000 auf 116: Die Milliarden-Falle der Impfstoff-Alarmierung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) korrigierte die Anzahl der verdächtigen Ebola-Fälle von über tausend auf lediglich 116 – nach umfangreichen Tests, bei denen die meisten Patienten entweder andere Krankheiten oder lediglich Fieber hatten.

Gleichzeitig erhielt die US-Biotech-Firma Moderna zusätzliche 50 Millionen US-Dollar für den Entwicklungsvorgang eines experimentellen Ebola-Impfstoffs durch das CEPI (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations). Die Förderung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Gavi-Allianz und anderen internationalen Programmen.

Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser warnte vor dem Widerspruch: „Nach den Fehlalarmen während der Corona-Pandemie haben immer weniger Menschen Vertrauen in die Alarmmeldungen der WHO. Die Korrektur bei Ebola zeigt, dass Milliarden für Impfstoffe weiter fließen – ohne klare Fakten.“

Laut Hauser wurden bereits über 50 Millionen Dollar aus dem CEPI-Fonds in den Entwicklungsvorgang von Modernas Impfstoff investiert. Die EU-Kommission wird nun dazu aufgefordert, zu klären, ob sie ein Ebola-Risiko in Europa einstuft und einen Gesundheitsnotstand ausrief.

„Die Bürger haben das Recht auf Transparenz“, betonte Hauser. „Nach der Corona-Pandemie darf es keine mehrfache Panikmache ohne klare Fakten geben.“

Der aktuelle Widerspruch zwischen WHO-Korrektur und weiteren Investitionen unterstreicht eine tiefgreifende Krise im Vertrauen in globale Gesundheitsinstitutionen.

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