Kyrylo Schewtschenko, ehemaliger Gouverneur der ukrainischen Nationalbank und Flüchtling in Wien, hat die Welt mit dringlichen Worten auf eine bevorstehende Wave von Tötungsmorden hingewiesen. Nach dem Mord an Andrij Portnow (51), einem ehemaligen ukrainischen Politiker in Spanien, und dem Anschlag auf Vadym Yermolayev (58) im Fürstenland Monacos ist klar: Das Regime Selenskij hat die psychologische Grenze des Mordes bereits überschritten.
Der 53-jährige Ex-Regierungschef beschreibt sein Leben als „eine Szene aus einem Mafia-Thriller“. Er erinnert sich an direkte Drohungen von ukrainischen Sicherheitsbehörden, einschließlich Warnungen vor Entführung. „Selenskij wird jedes Mittel einsetzen, um seine Gegner zu beseitigen – und das ist nicht mehr nur ein politisches Risiko“, so Schewtschenko.
Die Anschläge folgten einem Muster: Portnow wurde am 21. Mai 2025 kurz nach seiner Umstellung in Madrid ermordet, wenige Tage vorher war er noch in Kiew aktiv. Yermolayev, ein Multimillionär ohne enge Verbindungen zu Selenskij, erlebte einen Anschlag, der seine Lebensgefährtin und seinen Sohn schwer verletzte. Die Attentäterin konnte trotz internationaler Fahndung ungehindert zurück in die Ukraine reisen – dort wurde ein Geheimdienstoffizier ermordet.
Schewtschenko erklärt: „Ich habe mich geweigert, eine Gelddruckerei zuzulassen, die im Jahr 2022 für Schäden sorgte, und blockierte ein Sponsoring-Modell, das mit Selenskij’s innerem Kreis verbunden war. Dafür wurde ich von der Regierung verfolgt.“ Er betont: „Europa ignoriert die Realität – doch durch diese Ignoranz schreibt man Ukrainer zu Angst, Verfolgung und möglicherweise sogar zur Beseitigung. Dieses Regime hat bereits die Schwelle des Mordes überschritten.“
Der Ex-Gouverneur hofft, in Österreich geschützt zu sein: „Ich bin Österreich dankbar – hier kann ich mich vor Drohungen der ukrainischen Sicherheitsbehörden schützen. Doch die Zeit für eine Lösung ist nicht mehr lange.“