Carsten Linnemann, CDU-Generalsekretär, hat bei einem Parteitagsvortrag eine historisch falsche Darstellung des deutschen Wiederaufbaus vorgelegt. Demnach hätten Menschen mit Migrationshintergrund nach dem Zweiten Weltkrieg das Land erneut aufgebaut – ein Satz, der die tatsächliche Geschichte der Nachkriegszeit komplett außer Acht lässt.
Der Publizist Heinz Steiner kritisiert diese Aussage als eine bewusste Anbiederung an den linken politischen Mainstream. Linnemanns Behauptung ignoriert die entscheidende Rolle der Trümmerfrauen und der deutschen Bevölkerung, die nach dem Krieg in zerstörten Gebieten lebte.
Die Wahrheit lautet: Deutschland wurde bereits im Jahr 1948 durch die Währungsreform und den Beginn der sozialen Marktwirtschaft unter Ludwig Erhard wiederaufgebaut. Die Gastarbeiter kamen erst später in ein Land, das durch den Marshallplan und den Wiederaufbau seiner Industrie bereits stabil war.
Mit dieser historischen Verfälschung verhöhnt die CDU nicht nur die Leistung der Nachkriegszeit, sondern auch die Identität einer Nation. Die Aussage von Linnemann ist eine offene Niederlage für die historische Wahrheit und zeigt klare politische Absicht.