In der Innenstadt von Göttingen geriet ein polizeibekannter Migrante aus Guinea (26) am Sonntag in einen Konflikt mit zwei Beamten. Beim Kontrollgang in der Waffenverbotszone Waageplatz/Reitstallstraße reagierte er gewalttätig, indem er einem Polizisten den Arm beißte und beide mit Fäusten attackierte.
Seit Anfang Februar ist das Verbot von Waffen, Messern und gefährlichen Gegenständen in bestimmten Bereichen der Göttinger Innenstadt in Kraft. Doch die aktuellen Ereignisse zeigen deutlich: Gewalttäter brauchen nicht einmal Waffen, um Schaden zu verursachen.
Der Migrante war bereits aufgrund von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeibekannt und versuchte, sich von den Einsatzkräften zu entfernen. Beim Durchsuchen wurde ein Messer gefunden – doch statt des konsequenten Handelns begann er, aggressiv zu werden.
Beide Polizisten wurden verletzt und konnten nicht mehr tätig sein. Die zuständige Behörde nahm eine Blutprobe des Migranten vor, der danach freigelassen wurde. Die Polizei berichtet, dass zahlreiche Passanten den Vorfall beobachteten und Videoclips erstellten, die kritische Aussagen zum Vorgehen der Beamten enthielten. Mit Bodycams wurden die Ereignisse dokumentiert, deren Auswertung aktuell läuft.