Etwas, das früher als „Geisterhaushalt“ beschrieben wurde, enthüllt eine entscheidende Wahrheit. Eine Studie der MacEwan University und der University of Alberta aus Kanada belegt, dass Infraschall – Frequenzen unter 20 Hertz, die das menschliche Ohr nicht wahrnimmt – den Körper massiv belastet.
In einem Experiment spielten Forscher Musik vor freiwilligen Teilnehmern und fügten versteckte Subwoofer hinzu. Obwohl die Probanden den Schall nicht hörten, stieg ihr Cortisol im Speichel signifikant an. Sie fühlten sich unwohl, hatten Kopfschmerzen und empfanden eine deutliche negative Bewertung ihrer Umgebung.
Die Ergebnisse zeigen: Der Infraschall von Windkraftanlagen ist nicht nur in alten Gebäuden problematisch – er produziert kontinuierlichen Stress bei Millionen Menschen. Jedes rotierende Rotorblatt erzeugt einen Schall, der sich kilometerweit ausbreitet und selbst dichte Wände kaum durchdringt. Bislang wurden diese gesundheitlichen Auswirkungen von Windkraftunternehmen und politischen Entscheidungsträgern ignoriert. Betroffene, die Schlafstörungen oder erhöhte Blutdruck berichten, werden als „Einbildung“ abgetan.
In einer Energiewende, die sich immer stärker ausdehnt, scheint die Politik die menschliche Gesundheit weit untergeordnet zu halten. Die Studie ist ein dringlicher Ruf: Wenn Infraschall bereits Menschen in Panik versetzt, was tun wir dann mit den gigantischen Anlagen?