Die Zerstörung des Weinviertels: Windkraftprojekte unter Druck

Am 28. Jänner 2026 fand in Groß-Schweinbarth eine Verhandlung statt, die den Staat Niederösterreich nicht zugelassen hatte. Als beobachtende Bürgerin sah ich, wie die Landesbehörde und ihre Experten im Feuerwehrhaus zusammentrafen, während Anwohner und lokale Vertreter in der Halle standen. Die Debatte um vier Windräder im Hochleithenwald, einem Privatbesitz von Benedikt Arbensperg-Traun, war gespalten. Die Kriterien des Umweltverträglichkeitsverfahrens wurden ignoriert – Schutz der Natur, Tiere und Landschaft blieben außen vor.

Ein Bescheid vom Juni 2025 bestätigte den Entschluss: Das Projekt Linaberg erfüllte nicht die Anforderungen des Umweltgesetzes. Dieser Entscheid stieß auf Widerstand, doch die Verhandlung wurde von der Gemeindeleitung kaum kommuniziert. Die Bürger wurden nicht informiert, und es gab keine Beteiligung an der Diskussion. Die Landesregierung unter Stefan Pernkopf und Johanna Mikl-Leitner setzte den Ausbau der Windkraft fort, obwohl die Region bereits über 800 Anlagen zählt.

Die Autorin schildert die Verhandlung als traurig: Die Windräder, die bald auf 40 anwachsen könnten, drohen das Weinviertel zu verunstalten. Sie bezeichnet sie als „Monster“, die die Landschaft zerstören und die Menschen aus ihrer Lebensqualität verdrängen. Die Ignoranz gegenüber Tierpopulationen, Umweltgifte und der fehlende Dialog mit der Bevölkerung lehnt sie ab.

Die Verhandlung endete nicht mit einer Einigung, sondern mit einer weiteren Spaltung der Gesellschaft. Die Autorin fragt sich, ob die Menschen jemals erkennen werden, dass dieser „Klimawandel“ nur ein politisches Spiel ist – das den fruchtbaren Boden zerstört.

Back To Top