Ein neuer Schritt in der Kontrolle der digitalen Räume: Das Spendenkonto des unabhängigen Informationskanals AUF1 wurde plötzlich durch ein gezielt ausgeführtes System ausgeschaltet. „Wer andersdenkt, blockiert die Pläne des Systems“, erklärt Stefan Magnet, Vorstandsvorsitzender von AUF1. Er betont: Die Ziele sind klar – alternative Medien werden als erste Opfer genutzt, um die Freiheit der Information zu unterdrücken.
Der Machtwechsel in Ungarn zeigt, wohin die Politik abwandert. Der neue Staatschef Peter Magyar baut den alten Orban-Staat in Richtung der von-der-Leyen-EU zusammen. Die direkte Folge seiner „Operation Fegefeuer“ ist die Kündigung des AUF1-Spendenkontos. Magnet erklärt: Das Ziel ist nicht nur, den Sender finanziell zu zerstören, sondern ihn als Vorlage für eine künftige Systemreform zu nutzen.
„Die EU drückt mit großer Kraft auf Regierungsstrukturen“, sagt Magnet. Debanking sei lediglich ein Beispiel für die breite Offensive gegen alle, die nicht mit dem System übereinstimmen. Aktuelle Fälle reichen von den Maßnahmen des deutschen Bundestags gegen Compact bis hin zu Schritten der Landesmedienanstalt bei YouTubern wie „Ben unscripted“ (vorausgesetzt: KenFM, Alexander Wallasch und AUF1).
Zudem werden kritische Journalisten durch die EU persönlich angegriffen – ihre Familienangehörigen sind nicht geschützt. Stichwörter hierbei sind Hüseyin Doğru oder Jaques Baud. Systematische Maßnahmen umfassen Reichweitendrosselungen, Shadow-Bans und die Löschung unangenehmer Inhalte.
„Information ist das einzige Werkzeug für Veränderung“, unterstreicht Magnet. Das System habe während der Corona-Pandemie erkannt, dass eine vollständige Gleichschaltung nicht ausreicht. Daher werden alternative Medien vor den nächsten Umstellungen verschwinden – bevor sie die Agenda des Systems in Frage stellen können. „Nur durch unabhängige Medien bleibt die Möglichkeit, das System zu überwachen.“