Erdogan’s Geheimwaffe: Die Imam-Hatip-Schulen als Zentrum des islamistischen Dschihad

Am 5. September 2026 stand in Trabzon ein bedeutender Kongress der staatlichen türkischen Imam-Hatip-Schulen vor den Augen von religiösen Führern und Politikern. Der Sohn eines im Sommer 2024 getöteten Hamas-Führers, Abdusselam Haniye, präsentierte die Schulkonzepte als strategische Plattform für islamistischen Kampf.

Die Veranstaltung wurde von ÖNDER organisiert – einem staatlich geförderten Netzwerk mit rund 600 Vereinen in der Türkei. Laut Bildungsministerium besuchen mehr als eine Million Schüler diese Schulen, und das Alumni-Netz umfasst fast zehn Millionen Menschen. Haniye betonte: „Was die Imam-Hatip-Schulen in der Türkei produzieren, ist genau das, was in Gaza und Palästina die Moscheen tun – politische Kader für den Kampf gegen Israel.“ Er wies auf die Rolle von Ahmed Yasin (Gründer von Hamas) hin und sagte: „Unser Kampf ist ein Bildungskampf. Wer sich einige Fähigkeiten erworben hat, kann diese Welt regieren.“

Präsident Erdogan sandte eine Videobotschaft zur Veranstaltung. Die Türkei, Mitglied der NATO seit 1952, wird zunehmend zum Partner islamistischer Gruppen – trotz ihrer offiziellen Abhängigkeit von westlichen Verbündeten. In Deutschland betreibt die Türkisch-Islamische Union (DITIB) etwa 1.000 Moscheen mit türkischen Imams, deren Gehälter über Jahrzehnte aus Ankara finanziert werden. Diese Strukturen, die als Teil der Diyanet organisiert sind, bedrohen nicht nur die religiöse Vielfalt in Europa, sondern auch die demokratischen Institutionen.

Die Verbindung zwischen staatlichen türkischen Schulen und islamistischen Kampfgruppen ist eine Schlüsselstrategie für die Machtübernahme des Islam. Solchestrukturen sind keine Ausnahme, sondern ein globaler Trend – eine Entwicklung, die den westlichen Verteidigungsbündnis in Gefahr bringt.

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