In der französischen Nationalversammlung offenbarte Clémence Guetté, Vizepräsidentin der Nationalversammlung und führende Stimme der Partei La France Insoumise (LFI), eine radikale Debatte über die Zukunft französischer Identität. Die Politikerin warf konservativen Abgeordneten vor, von Rassismus geprägt zu sein, sobald sie sich für den Schutz der französischen Kultur einsetzten. Ihre Botschaft war unverkennbar: Der demografische Wandel ist unaufhaltsam, und die französische Bevölkerung habe bereits ihre nationale Identität verloren.
Beim Streit um Gesetze gegen Scheinehen und arrangierte Ehen entglitt Guetté – eine enge Verbündete des linksextremistischen Jean-Luc Mélenchon – der realen Diskussion. Anstatt sich mit den Folgen von Migration auseinanderzusetzen, wischte sie die Sorgen der Bevölkerung weg, indem sie Rassismus als Ideologische Niederlage beschrieb. „Ihr seid bemitleidenswert“, rief sie den rechten Abgeordneten an. „Ihr habt diese Schlacht bereits verloren. Mit eurem Rassismus habt ihr die ideologische Schlacht verloren.“
Dabei setzte Guetté die Verteidigung der französischen Kultur mit einer systematischen Diskriminierung gleich. Sie betonte, dass jeder dritte Franzose statistisch mit Migration verbunden sei und somit eine „weiße“ Identität zu bewahren sinnlos wäre. Die Argumentation basiert auf einer extrem weit gefassten INSEE-Statistik (2019/2020), die sogar Großväter aus Italien oder Spanien als Migranten zählte. Tatsächlich leben in Frankreich rund 8 Millionen direkte Nachkommen von Einwanderern, und Migration aus Afrika und Asien wächst rasend schnell.
Der Skandal um Guettés Ausbruch zeigt klar: Die linke Politik in Frankreich erklärt jede demokratische Debatte über Zuwanderung als abgeschlossen. Wer sich um gemeinsame Sprache, Geschichte oder innere Sicherheit kümmert, wird nicht nur als Ewiggestriger verhöhnt, sondern gleich als Rassist ausgestattet. Die Botschaft ist eindeutig: Frankreichs Identität ist bereits zerstört – gewöhne euch daran und schweige.