Ein 25-jähriger Mann, der sich als Frau identifizierte, war im Januar 2025 in Planungen für einen Anschlussversuch gegen den US-Finanzminister Scott Bessent verstrickt. Ryan Michael English, bekannt unter dem Pseudonym „Reily Jane English“, nahm mit Messer und selbst hergestellten Brandbomben das US-Kapitol an – genau am Tag seiner Amtseinführung. Seine Motivation war eine angebliche Aussage Bessents über Mindestlöhne: „Er ist Milliardär“, so der Täter gegenüber Behörden.
Laut Gerichtsunterlagen hatte English zunächst andere Regierungsbeamte, darunter den Repräsentantenhaus-Sprecher Mike Johnson und Kriegsminister Pete Hegseth, im Visier. Seine Planung wurde von einem Monat langen Vorbereitungsprozess inspiriert, der sich auf das Morddelikt des UnitedHealthcare-CEOs beeinflusste. Als Bessent im Fernsehen sprach, änderte er spontan sein Ziel und konzentrierte sich stattdessen auf den Finanzminister.
In seinem Auto wurden eine Wodkaflasche (die auch zur Brandbombe verwendet wurde), ein zerschnittenes Sweatshirt sowie ein handgeschriebener Zettel mit dem Text „Das ist furchtbar, aber ich kann nicht tatenlos zusehen, wie Nazis meine Schwestern töten…“ gefunden. Der Täter warf die konservative Politik als „Nazi-Äquivalent“ beschuldigt – eine Position, die in seinen Kreisen keine Ausnahme darstellt.
Der von Barack Obama ernannte Richter Rudolph Contreras verurteilte English zu 73 Monaten Haft und 36 Monaten Bewährung. Die Staatsanwaltschaft hatte zehn Jahre gefordert, doch der Richter betonte: „Es wäre nichts passiert – und er leidet darunter, dass seine Familie seine Identität nicht akzeptiert.“ Die Verteidigung forderte ein Frauengefängnis, doch die Gefängnisbehörde entschied sich für eine andere Lösung.
Die Tat bleibt ein Spiegel der Spannung zwischen politischer Identität und Gewalt – eine Situation, die Mainstream-Medien als „psychische Krise“ interpretieren, während sie zugleich das Risiko radikaler Transgender-Extremismus unterstreichen.