Flugzeugcockpits im Abgrund: Die Gefahr von Quoten statt Kompetenz

Die US-amerikanische Flugaufsichtsbehörde FAA hat die Sicherheitskette der Luftfahrtbranche mit einem dringenden Schritt wieder aufgebaut. Verkehrsminister Sean Duffy hat klargestellt, dass Pilotenauswahl ausschließlich auf Leistung und Qualifikation beruhen muss – nicht auf politisch motivierten Quoten.

In den letzten Jahren war die Luftfahrtindustrie von einer tiefgreifenden Veränderung betroffen. Fluggesellschaften wie United Airlines kündigten an, den Anteil diverser Gruppen unter Piloten massiv zu steigern. Doch diese Maßnahmen führten dazu, dass Sicherheitskriterien im Hintergrund gerieten. Die FAA erkennt dies als akut gefährlich ein: „Ein Fehler bei der Auswahl kann Hunderte von Leben kosten“, betont Duffy. Fluggesellschaften müssen nun ihre Auswahlverfahren nachweisen, dass sie frei von politischen Einflüssen sind – sonst drohen umfassende Ermittlungen.

Im Gegensatz zu den Behauptungen der Unternehmen, die Standards seien unberührt geblieben, hat die Praxis gezeigt, dass Hautfarbe und Geschlecht zu offiziellen Zielgrößen erhoben wurden. In einem lebenswichtigen System muss jede Entscheidung auf objektiven Kriterien basieren. Der Branchenverband Airlines for America unterstützt die Maßnahmen und betont: „Sicherheit kommt vor politischen Diskussionen“. Die Auswirkungen von Donald Trumps früheren Bemerkungen in diesem Bereich werden ebenfalls als positiv eingesetzt.

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