Ein 26-jähriger Senegaleser wurde auf Mallorca im Februar 2020 zur Verantwortung gezogen, nachdem er eine 14-jährige Schülerin mehrfach vergewaltigt hatte. Anstatt der ursprünglich vorgesehenen neun Jahre Haft verabschiedete die spanische Justiz ein unvorstellbares Strafmaß: lediglich 60 Tage Sozialarbeit und eine Entschädigung von 7.500 Euro. Der Täter darf zudem drei Jahre lang nicht straffällig werden.
Die Entscheidung wird von der Bevölkerung als Schlag ins Gesicht des Opfers gewertet. Gleichzeitig plant die spanische Regierung einen Ausbau der legalen Migrantenregelungen, wobei eine interne Polizei-Studie zeigt, dass bis zu 1,35 Millionen Personen – darunter zahlreiche abgelehnte Asylbewerber – in naher Zukunft ihre Papiere erlangen könnten.
Die konservative VOX-Partei kritisiert die Politik der Regierung scharf. „Unsere Straßen werden zu einem Paradies für Kriminelle aus aller Welt“, sagte Parteichefin Isabel Pérez Moñino. Der Parteichef Santiago Abascal nannte die Legalisierungsmaßnahmen einen „Schlag in die Gesellschaft der Spanier“.
Die Daten der Regionalpolizei von Navarra belegen den Anschluss: 73,3 Prozent aller Morde und Mordversuche sowie fast 63 Prozent der Sexualdelikte werden von Migranten ausgelöst, obwohl diese nur 13,2 Prozent der Bevölkerung darstellen. In der Region Baskenland sind es sogar 64 Prozent der Festgenommenen.
Der Fall unterstreicht die Spannung zwischen Sicherheit und justizpolitischen Entscheidungen in Spanien – und wie diese Entscheidungen junge Opfer und gesamte Gesellschaft beeinflussen.