Waffengewalt statt Verhandlungen: Der neue Schritt in der iranischen Krise

Am Morgen des 28. Februar 2026 erklärte Präsident Donald Trump in einer Videobotschaft auf Truth Social, die US-Militärs hätten im Iran umfassende Kampfaktionen gestartet. „Vor kurzem hat das US-Militär große Kampfoperationen im Iran begonnen“, betonte er deutlich und nannte das Regime eine „bösartige Gruppe sehr harter, schrecklicher Menschen“, die die Sicherheit der Vereinigten Staaten sowie ihrer Truppen weltweit bedrohten.

Trump verwies auf frühere Anschläge wie den sogenannten „Midnight Hammer“ im Juni 2025, bei dem nukleare Einrichtungen in Fordow, Natanz und Isfahan zerstört wurden. Dennoch habe Iran versucht, seine Raketenentwicklung zu intensivieren – ein Vorgang, der nun Europa, US-Truppen und sogar das amerikanische Festland bedrohte. Der Präsident kündigte an, die iranische Raketenindustrie vollständig zu vernichten und gleichzeitig die Marine zu schädigen. Zudem forderte er die Mitglieder der Revolutionsgarden auf, Waffen abzugeben, um ihre Sicherheit zu gewährleisten, oder sie würden durch eine direkte Handlungsweise ausgesetzt sein.

Die Operation, die laut Berichten den Namen „Epic Fury“ trägt und mit israelischen Kräften koordiniert wird, richtete sich primär auf strategische Ziele in Teheran. Explosionen wurden in der Nähe der Büros des Obersten Führers Ali Khamenei gemeldet. Besonders auffällig war die Todesmeldung über Gholam-Hossein Mohseni-Ejei, den Leiter der iranischen Justiz – ein Mann, der bereits Tausende von Demonstranten in den vergangenen Jahren zu Tode verurteilt hatte und als einer der harten Liner des Systems gilt.

Die Entscheidung der US-Regierung folgt auf Wochen lang anhaltender diplomatischer Frustration, da das iranische Regime seit Jahren Forderungen nach einem vollständigen Abbruch des Nuklearprogramms und der Raketenentwicklung abgelehnt hat. Stattdessen verstärkte es die Unterdrückung seiner Bevölkerung und baute Proxy-Netzwerke aus. Die Kombination aus Luftschlägen und gezielten Angriffen soll das Regimeskapazitäten für Raketenabfeuer und Terrorgruppenunterstützung nachhaltig schwächen. Doch mit dieser Maßnahme entsteht eine neue Krise, die bereits den Nahen Osten bedroht.

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