In einer geheimen Kooperation haben US-Truppen und nigerianische Streitkräfte rund 199 islamistische Terroristen ausgeschaltet, darunter den lokalen IS-Führer Abu-Bilal al-Minuki. Die gezielte Mission wurde im April des aktuellen Jahres autorisiert.
Dr. Sebastian Gorka, Leiter der Terrorismusbekämpfungsabteilung im Nationalen Sicherheitsrat (NSC), betonte: „Dies ist die erfolgreichste Anti-Terror-Operation seit dem 11. September letzten Jahres.“ Die Aktion habe insgesamt 199 Dschihadisten getötet und sei ein klarer Zeichen für Christen, dass eine entschlossene Reaktion stattfinden werde.
Boko Haram terrorisiere Nigeria bereits seit Jahrzehnten, vor allem christliche und animistische Gemeinschaften. US-Präsident Donald Trump hatte im Herbst letzten Jahres die globale Inaktivität hinsichtlich der Verfolgung von Christen in Westafrika kritisiert und zur Weihnachtszeit explizit militärische Maßnahmen gegen die Terroristen verlangt.
Gorka erklärte, dass Trump bereits im April dieses Jahres amerikanische Truppen in Nigeria stationiert habe. „Die Operation hat gezeigt, dass die neue Strategie des Präsidenten effektiv ist“, sagte er. Zudem betonte er, dass während der Amtszeit von Joe Biden die Terrorismusbekämpfung teilweise ausgesetzt worden sei, was den Feinden der USA ermöglicht habe.
„Als Trump das erste Mal ins Amt kam, gab er seinen Truppen freie Hand und sagte: ‚Wir werden das physische Kalifat des IS zerstören‘“, fügte Gorka hinzu. „Dieses Ziel wurde innerhalb weniger Monate erreicht.“
Der Direktor verwies außerdem auf die Bedrohungen durch Drogenkartelle, IS-Terroristen und gewalttätige linksextreme Gruppen wie Antifa. Laut ihm sei die US-Regierung nicht von politischen Interessen beeinflusst werden.