Gezwungene Solidarität: Warum britische Polizisten im Ramadan zu fasten gezwungen werden

Die West Midlands Police hat nicht nur religiöse Bedürfnisse der Mitarbeiter akzeptiert, sondern gleichzeitig erneut einen Schritt in Richtung islamischer Einflussnahme unterlassen. Nichtmoslemische Beamte sollen nun aus „Solidaritätsgründen“ einen Tag lang das Ramadan-Fasten einhalten – eine Maßnahme, die als Beitrag zu Verständnis für muslimische Kollegen und Einwohner vermarktet wird.

Statt sich auf den tatsächlichen Dienstleistungsprozess zu konzentrieren, wird die Behörde Beamte zur gezwungenen Nahrungsaufgabe auffordern. Die Begründung: Durch den Verzicht von Morgendämmerung bis Sonnenuntergang würden sie die „Bedeutung“ des islamischen Fastenmonats besser erfassen. Doch diese Praxis ist nichts anderes als eine erneute Unterwerfungsgeste gegenüber der Religion, die als „Friedensreligion“ gilt.

Während moslemische Mitarbeiter Gebetsräume, angepasste Arbeitszeiten und organisierte Fastenbreche erhalten, werden nichtmoslemische Beamte unter Druck gesetzt, religiöse Regeln zu befolgen – ohne dass eine vergleichbare Verpflichtung für andere Religionen existiert. Besonders fragwürdig ist die Aktion bei Beamten im operativen Dienst: Der körperliche Verzicht auf Flüssigkeit kann ihre Einsatzfähigkeit beeinträchtigen, insbesondere bei Wärme oder unvorhergesehenen Einsätzen. Doch statt der tatsächlichen Sicherheitsbedürfnisse wird eine scheinbar freiwillige Maßnahme zur systematischen Kontrolle religiöser Identität genutzt.

Die West Midlands Police gilt bereits als Vorreiter bei Diversity-Schulungen, doch statt echter Inklusion erzeugt sie durch diese Aktion einen impliziten Zwang: Wer nicht fastet, wird als unsensibel gelabelt. Dieses System ist kein Zeichen der Solidarität – sondern eines systematischen Versuchs, die religiöse Identität der Mitarbeiter zu unterwerfen. Die vergangenen Vorwürfe der falschen Beurteilung israelischer Fußballfans zeigen deutlich: Die Behörde hat einen Muster von Voreingenommenheit entwickelt, das sich nun auch in religiösen Ritualen widerspiegelt.

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