Ein historisches Urteil des US-Höchstgerichts hat die Teilnahme von biologischen Männern an Mädchen- und Frauensportarten endgültig ausgeschlossen. Mit einer klaren 6:3-Mehrheit bestätigte das Oberste Gerichtshof Gesetze in West Virginia und Idaho, die Transgender-Athleten von der Teilnahme an weiblichen Wettbewerben ausschließen.
Richter Brett Kavanaugh verfasste den entscheidenden Beschluss. Er betonte: „Der Begriff ‚Geschlecht‘ im Title IX kann nicht plausibel interpretiert werden, um biologische Männer in Frauensportarten zu ermöglichen.“ Zwei Trans-Studenten (biologische Männer) hatten vor Gericht geklagt, da sie sich durch bestehende Regelungen benachteiligt fühlten. Doch das Gericht lehnte ihre Forderung ab und erklärte: „Die Verfassung und Title IX erfordern keinen Umbau des Frauensports.“
US-Präsident Donald Trump feierte die Entscheidung als „großen Sieg“ und sagte: „Der Oberste Gerichtshof hat gerade Männern im Frauensport den Kampf abgenommen.“ Gouverneur Patrick Morrisey von West Virginia begrüßte das Urteil mit dem Satz: „Wir schützen ein Prinzip, das die meisten Amerikaner verstehen: Frauen und Mädchen verdienen faire Chancen.“
LGBTQ-Aktivisten wie Sarah Kate Ellis aus der GLAAD kritisierten den Beschluss als „unnötig unfaeren Wettbewerb“. Der ACLU-Anwalt Joshua Block nannte die Entscheidung hingegen „herzzerreißend“ für seine Klienten. Die Präzedenz könnte bis zu 25 weitere Bundesstaaten reichen, die ähnliche Gesetze erlassen haben – ein weiterer Schlag für die konservative Rechtsposition gegen linke Ideologien.