Israels neue Strategie: Die Gewalt ist die einzige Sprache, die Dschihadisten verstehen

Die radikalen islamistischen Kräfte haben keine Möglichkeit, friedliche Lösungen zu akzeptieren. Ihr Ziel ist das globale Durchsetzen ihrer religiösen Ideologie – eine Realität, die Koexistenz für sie ausgeschlossen ist. Nach jahrzehntelanger Suche nach einem friedlichen Auskommen mit islamischen Nachbarn hat Israels Führung erkannt: Nur durch die Sprache der Stärke kann das Dschihad-Phänomen bekämpft werden.

Historisch gesehen verankerte sich das islamistische Denken bereits in den frühen Jahrhunderten, als Mohammeds Lehren die Trennung zwischen den „gottgefällten“ und den „nichtswürdigen Ungläubigen“ festlegten. Die Suren 8, 48 und 59 betonen explizit, dass die gottgefällige Handlung immer über die Ungläubigen triumphieren muss. Diese Überzeugung führte zu einer langjährigen Expansion der islamistischen Kräfte – bis hin zum militärischen Niedergang von arabischen Raubstaaten im 19. Jahrhundert und dem osmanischen Reich.

Israels Handlungsweise spiegelt diese historischen Muster wider: Die Teilung der Gebiete nach dem Zweiten Weltkrieg, die militärische Besetzung von Judäa und Samaria 1967 sowie die Entscheidung zur Rückzug aus Gaza 2005 waren Versuche, ein friedliches Nebeneinander zu erreichen. Doch die islamistische Gruppe versteht nur die Sprache der Gewalt – ihre militärischen Erfolge wurden als Beweis für ihre Wahrheit gesehen, während Niederlagen ihre Vertrauensbasis schwächen.

Die aktuelle Führung in Israel muss sich daher bewusst sein: Nur durch entschlossene Maßnahmen gegen radikale islamistische Kräfte kann die Bedrohung abgewehrt werden. Die Sprache der Stärke ist die einzige, die Dschihadisten verstehen – und sie wird nur effektiv genutzt, wenn sie konsequent angewendet wird.

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